Aktuelle Informationen



Fulda, 1. Juni 2017
Schufa Terminal - Nutzen Sie das Schufa Terminal der VR Genossenschaftsbank Fulda e.G.

Sie benötigen kurzfristig eine SCHUFA-Auskunft ?

In der Filiale der VR Genossenschaftsbank Fulda e.G. in Fulda, Bahnhofstaße 1 steht ein SCHUFA-Terminal zur Verfügung. Hier können Sie eine SCHUFA-Abfrage machen und die Auskunft direkt mitnehmen.

Und so geht´s:
Sie müssen sich mit Personalausweis und IBAN Kontonummer während der Öffnungszeiten in der Filiale Fulda, Bahnhofstr. 1, 36037 Fulda legitimieren. Selbstverständlich müssen Sie kein Kunde bei der VR Genossenschaftsbank Fulda e.G. sein.

Sie erhalten dann eine individuelle Bestellnummer und müssen sich eine PIN vergeben.

Diese Daten werden am SCHUFA-Terminal eingegeben und schon erhalten Sie, innerhalb weniger Minuten Ihre persönliche SCHUFA-Auskunft.

Die SCHUFA-Kosten betragen 29,95 € je Auskunft und werden direkt Ihrem Konto belastet.

Fulda, 17. Mai 2017
Änderung der Pfändungsfreigrenzen zum 01.07.2017

Zum 01.07.2017 ändern sich die Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen.
Die unpfändbaren monatlichen Beträge nach § 850c Absatz 1 und 2 Satz 2 der Zivilprozessordnung erhöhen sich zum 1. Juli 2017 in Absatz 1 Satz 1 von € 1.073,88 auf € 1.133,80, in Absatz 1 Satz 2 von € 404,16 auf € 426,71 und von € 225,17 auf € 237,73 sowie in Absatz 2 Satz 2 von € 3.292,09 auf € 3.475,79.

Dies hat auch (...positive) Auswirkungen auf die Bescheinigung zu Pfändungsschutzkonten.

In der von uns verwendeten Software zur Verfahrensbearbeitung sind die Änderungen bereits jetzt berücksichtigt und kommen ab dem 01.07.2017 zur Anwendung.

Fulda, Mai 2017
Digitalisierung abgeschlossen.
Der Schuldnerhilfe Hessen e.V. hatte vor ca. 2 Jahren damit begonnen, das gesamte Schriftgut zu digitalisieren. Dieser Vorgang wurde im 1. Quartal 2017 erfolgreich abgeschlossen.
Das gesamte ein- und ausgehende Schriftgut wird Digital erfasst und in einem DMS (Dokumenten Management System) archiviert, auf das alle Mitarbeiter Zugriff haben.


Fulda, Februar 2017
Bausparkassen verlangen " Servicepauschalen "
Die Debeka führt derzeit eine Servicepauschale von bis zu 24 Euro im Jahr ein. Bei anderen Bausparkassen heißt das neue Entgelt Kontogebühr. Kunden sollten diesem Entgelt rechtzeitig widersprechen. Andernfalls erklären sie sich mit der Einführung einverstanden.
Verbraucher, die mit dem Entgelt nicht einverstanden sind, können widersprechen. Dies gilt aber nur für Verträge, die ursprünglich ohne Servicepauschale bzw. Kontogebühr geschlossen wurden und bei denen nun eine solche eingeführt wird (Altverträge).
Achten Sie beim Widerspruch auf die richtige Form. Je nach Bausparkasse müssen Sie schriftlich (also insbesondere per Brief) widersprechen. Bei anderen genügt die Textform (Brief, Fax, E-Mail). Die genauen Vorgaben finden Sie im Infoschreiben Ihrer Bausparkasse.

Servicepauschale und Kontogebühr bei Neuverträgen
Bei Verträgen, die schon bei Vertragsschluss eine Servicepauschale bzw. eine Kontogebühr enthalten, ist kein Widerspruch möglich. Dies dürften vor allem Verträge sein, die ab Januar 2017 geschlossen wurden (Neuverträge). In diesen Verträgen ist das neue Entgelt bereits bei Vertragsschluss enthalten.
Allerdings sind beide Entgelte nach Auffassung der Verbraucherzentrale NRW generell unzulässig. Sie müssen sie daher nach unserer Meinung nicht zahlen bzw. können ein gezahltes Entgelt zurückverlangen. Hierzu existieren allerdings noch keine Gerichtsurteile. Insbesondere bis zur Klärung der Frage durch den Bundesgerichtshof (BGH) wird es noch einige Jahre dauern.
Doch im Moment ist hier keine Eile geboten. Entgelte, die im Jahr 2017 gezahlt wurden, können noch bis mindestens zum Jahresende 2020 zurückverlangt werden. Sind Sie betroffen, können Sie hier also zunächst die weitere Entwicklung abwarten.
Selbstverständlich könnten Sie auch jetzt schon rechtliche Schritte gegen das Entgelt einleiten. Wegen der bisher offenen Rechtslage sollte das aber nicht ohne anwaltliche Beratung erfolgen.

Frist beachten!
Nach den uns vorliegenden Unterlagen gelten die nachfolgend beschriebenen Fristen. Prüfen Sie aber, ob Ihnen abweichende Fristen gesetzt werden. Diese sind dann für Sie maßgeblich. Kunden der Debeka und der LBS Bayern können innerhalb von zwei Monaten nach Erhalt des Infoschreibens widersprechen. Kunden der Alten Leipziger haben nach den uns vorliegenden Unterlagen bis zum 31. März 2017 Zeit. Der Widerspruch muss innerhalb der jeweiligen Frist bei der Bausparkasse ankommen. Widersprechen Sie nicht, geht die Bausparkasse davon aus, dass Sie mit dem neuen Entgelt einverstanden sind. Nach einem Widerspruch muss ein eventuell bereits bezahltes Entgelt von der Bausparkasse erstattet werden.


Gelnhausen, November 2016
Umzug der Geschäftsstelle Gelnhausen

Am Freitag dem 25.11.2016 bleibt die Geschäftsstelle in Gelnhausen wg. Umzug geschlossen.
Die neue Adresse lautet:

Schuldnerhilfe Hessen e.V.
Geschäftsstelle Gelnhausen
Zum Wartturm 9
63571 Gelnhausen

Tel. 06051. 885 845 8
Fa. 06051. 885 845 9

Fulda, März 2016
Garantiert beschissen! Der ganz legale Betrug mit den Lebensversicherungen.
Staatlich gedeckter Betrug in Perfektion.

Lebensversicherungen erzeugen mit Sicherheit hohe Verluste. Für die Kunden! Die Versicherer tricksen mit Garantien, verstecken Gewinne, produzieren Kosten auf Teufel komm raus. Und das mit Hilfe des Staates: Parteien und Spitzenpolitiker tun alles, um die Altersversorgung von Millionen Bürgern zu ruinieren.
Ein Kriminalstück ohne Beispiel, Anstifter: die Politik. Sie treibt uns in die Hände von Allianz, Ergo & Co. Man nennt es Altersvorsorge, in Wirklichkeit handelt es sich aber um den größten legalen Betrug der Geschichte. Es geht um Bilanztricksereien, aufgeblähte Kosten, geklaute Bewertungsreserven und vorenthaltene Gewinne. Opfer: geprellte Kunden. Mindestens 15 Milliarden Euro verlieren Versicherte mit privater „Altersvorsorge“ – jährlich! Für die Konzerne ist es ein Geschäft mit Milliardengewinnen. Und das unter der Regie der Bundesregierung und höchster Aufsichtsbehörden. Legaler Betrug in Perfektion.

Fulda, Dezember, 2015
Bausparen 2015

Hoch verzinste Alt Bausparverträge stellen die Bausparkassen in Zeiten anhaltend niedriger Zinsen vor Probleme. Auch deswegen, weil so mancher Bausparer mit seinem Vertrag offensichtlich gar nicht mehr auf ein Eigenheim anspart. Die Bausparkassen kündigen Tausende Bausparverträge, was eine Klagewelle der Bausparer zur Folge hat.

Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre boomte das Geschäft mit den Bausparverträgen. Die Bausparkassen lockten Bausparer mit üppigen Zinsen - teilweise mit 4% und auch mehr. Von solchen Zinsen können heute die Bausparer nur träumen, da der Zinssatz inzwischen bei 0,25 % angekommen ist.
Es geht den Bausparkassen um Bausparer mit Altverträgen die das vorgesehene Darlehn nicht abrufen bzw. die vereinbarte Sparsumme bereits überschritten haben und nun von den damals zugesicherten Zinskonditionen profitieren. Genau diese Altverträge sind daher ein schlechtes Geschäft für die Bausparkassen, denn sie selbst bekommen nur sehr niedrige Zinsen für das Kapital der Bausparer, nämlich deutlich weniger als sie dem Bausparer vertraglich zugesichert haben. Vor diesem Hintergrund wurden insgesamt Bundesweit bereits mehr als 200 000 Verträge gekündig.

Es geht um Altverträge die schon seit mehr als 10 Jahren zuteiliungsreif sind und "deren Nutzung dem ursprünglichen Vertragszweck des Bausparens widerspricht ", so die Aussage der Bausparkassen und man müsse wegen der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank gegensteuern.

Bisher kam es zu 970 Klagen gegen die Kündigungen, wozu es bisher 89 Urteile vom Amt- oder Landgerichten gibt. In 79 Fällen bekamen die Bausparkassen Recht, in 10 Fällen die klagenden Bausparer. Diese Urteile sind jedoch nur begrentz aussagefähig, da es noch keine höherinstanzlichen Urteile gibt. Es ist damit zu rechnen, dass es Anfang 2016 die ersten Entscheidungen an den Oberlandesgerichten geben wird und dann 2017 das ganze beim Bundesgerichtshof landen wird.

Immer dann, wenn die Bausparkassen erkennen, dass wohlmöglich ein für sie negatives Urteil zustande kommen könnte, sind sie zum einlenken bereit und verlängern die Vertragslaufzeit. Auch der Schuldnerhilfe Hessen e.V. konnte genau dies für einige seiner Mitglieder erreichen.

Der juristische Knackpunkt ist im § 489 Abs.1 No.2 begründetet. Hier wird dem Darlehnsnehmer (als den Bausparkassen) ein Kündigungsrecht eingeräumt. Die Frage, ob eine Bausparkasse überhaupt als Darlehnsnehmer gelten kann, bleibt zunächst offen. Unserer und auch anderer Auffassung nach ist dies zu verneiinen da dieser Paragraf nur dem Schutz von Verbrauchern dienen soll und eben nicht zum Schutz von Banken.
Insofern ist die Rechtslage zu diesem Thema alles andere als eindeutig und es bleibt weiterhin spannend. Wir bleiben auch an diesem Thema dran und stehen unseren Mitgliedern für Rückfragen gerne zur Verfügung.

10. August 2015
Finanzcheck

Immobilienkauf - Wie plane ich den Kauf einer Immobilie oder ein Neubauvorhaben richtig? Lesen Sie hier mehr. . .
Finanzierung-/Leasing von privat genutzten Fahrzeugen ? Lesen Sie hier mehr. . .
Ratenkredite für Anschaffungen ? Lesen Sie hier mehr. . .

9. Mai 2015
EIGENHEIM- SO WIRD DER TRAUM ZUM ALBTRAUM
ACHTUNG ! Die "ersparte" Miete reicht oft nicht aus, um den Kredit- und Instandhaltung des Eigenheims zu finanzieren

Die niedrigen Zinsen sind für Bauherren eine große Gefahr, sich mit einem Eigenheim das (finanzielle) Leben zu ruinieren. Warum ?
Hier lesen Sie in klaren Zahlen, was Ihnen u.U. droht, wenn Sie von Banken, Maklern etc. überhöhte Kredite bekommen.

Gehen Sie z.B. hier auf die Seiten der Sparkassen in Deutschland und klicken auf Mietrechner. Es geht hier darum, festzustellen wieviel Sie im Laufe der Jahre an Ihren Vermieter zu bezahlen haben. Geben Sie bei der Monats Kaltmiete als Beispiel € 1.000 ein und belassen es bei einer angenommenen Mietsteigerung von 1,5 % pro Jahr. Bei der Mietdauer sollten Sie die gesamte Restdauer angeben. Gehen Sie mal davon aus, Sie sind 35 Jahre jung und wollen (angenommen) 85 Jahre alt werden. Das macht nach Adam Riese 50 Jahre, was Sie bei Mietdauer eingeben.

Der Mietrechner errechnet nun die sagenhafte Summe von € 884.193 ( Achthundertvierundachtzigtausend ). Das ist also die Summe, die Sie die nächsten 50 Jahre an Ihren Vermieter zu zahlen haben. Soweit so schlecht.
Die o.g. Banken, Makler etc. werden Ihnen nun suggerieren, daß Sie sich mit der o.g. Summe doch ganz leicht ein eigenes Heim finanzieren können. Achtung !

Da die meisten zwar von einem Eigenheim träumen, es aber die wenigsten bar bezahlen können, hier die Gegenrechnung:

Sie sollten wissen, wieviel Kredit möglich ist, wenn Sie der Bank insgesamt € 884.000.- zurückzahlen. Die Höhe des Kredites hängt vom Zins ab. Dieser ist z.Zt. äußerst niedrig. Das wird nicht immer so bleiben. Unterstellen wir also einen, immer noch niedrigen, Zinssatz von 3% über die gesamte Laufzeit. Somit errechnet sich, dass Sie € 418.000.- als Kredit aufnehmen können ( bei einem Zinssatz von 4% wären es z.B. nur noch € 339.000.-) . Aber wir bleiben bei den erstgenannten 3 %, ohne Garantie dass es so bleibt versteht sich. Nun müssen Sie noch rd. 10 %, sagen wir € 38.000.- abziehen um die Nebenkosten wie Makler, Notar, Finanzamt etc. zu bezahlen.
Folgerichtig darf Ihr Eigenheim also noch € 380.000.- kosten.

Sie bezahlen also für ein Eigenheim, was Sie heute € 380.000.- kostet in den nächsten 50 Jahren insgesamt € 884.000.- an die Bank zurück.

Verstehen Sie ? Im Fall der Miete zahlen Sie in eine fremde Tasche (Vermieter). Aber auch im Fall Eigenheim zahlen Sie in eine fremde Tasche (Bank). Jetzt kommt meistens das Argument, dass Sie dann in 50 Jahren ein schönes Eigenheim im Wert von € 380.000.- besitzen. Falsch gedacht. Das ist Selbstbetrug. Sie werden, wenn Sie das Eigenheim nicht lfd. in Ordnung halten, was auch wieder kostet, in einer alten Hütte wohnen und das einzig wertvolle wird, wenn`s gut läuft, das Grundstück sein. Ob Sie im Alter überhaupt noch ein solches Eigenheim gebrauche können, lassen wir dahingestellt.
Fazit: Sie stehen genau so gut oder schlecht wie der Mieter da, da beide in fremde Taschen bezahlt haben.

Damit kein Mißverständniß aufkommt: Eigenheime sind Luxus. Wenn Sie genügend Geld verdienen dürfen Sie sich diesen Luxus gerne gönnen. Begraben Sie aber Träume, wonach Sie Ihr Eigenheim allein mit der Miete finanzieren können. Im vorgenannten Beispiel müßten Sie Monat für Monat mindestens € 2.000.- aufbringen können oder das Eigenheim dürfte eben nur € 187.000.- kosten., da ansonsten der Traum zum Albtraum werden kann.